AntiRa Netzwerk

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Zweites Anti-Rassismus Netzwerktreffen, 3. Juli 2020

Am 3. Juli 2020 fand das zweite Treffen des Anti-Rassismus-Netzwerks statt. Nach dem ersten Online-Treffen freuten wir uns sehr, dass wir uns im Karlstorbahnhof in Heidelberg wieder persönlich treffen konnten. Wir hießen über 30 Personen aus verschiedenen Organisationen und Initiativen willkommen und diskutierten vier verschiedene Themen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden gefragt: Was bräuchten Sie von einem Anti-Rassismus-Netzwerk, und was sollte vermieden werden? Die Gruppe diskutierte, wie eine antirassistische Stadt aussehen soll und wie sich die Institutionen innerhalb der Stadt verändern müssen.

Wir evaluierten die aktuelle Situation von Aktionen und Kampagnen, die von den verschiedenen teilnehmenden Gruppen derzeit geplant werden oder bereits in der Region stattfinden. Wir sprachen auch darüber, wo diese Unterstützung benötigen. Schließlich diskutierten wir die Dekolonisierung Heidelbergs und welche Ressourcen für diesen Prozess notwendig sind. Die Ergebnisse des Workshops haben uns viel Einsicht und Motivation gegeben um die Arbeit und das Netzwerk weiterzuführen. Das nächste Treffen findet bald statt!

Erstes Anti-Rassismus Netzwerktreffen, 5. Juni 2020

Am 5. Juni fand das erste Anti-Rassismus Netzwerktreffen statt. Mit voller Kraft nach dem Tag des Widerstandes am 8. Mai 2020 haben wir uns getroffen, um die Antirassismusarbeit in Heidelberg in den Fokus zunehmen. Wir halten an der Idee einer Bewegung fest, die von Menschen mit Rassismuserfahrung angestoßen aber von allen mitgetragen wird.

So kamen viele unterschiedliche Initiativen und Akteur*innen aus Heidelberg im digitalen Raum über Zoom zusammen, um gemeinsam darüber nachzudenken, was die Antirassismusarbeit in Heidelberg braucht und wie die Forderungen vom 8. Mai langfristig umgesetzt werden können.

Zu Beginn wurde die Frage gestellt was es für die Teilnehmenden bedeutet rassistisch zu sein. Die Antworten wurden in einem Dokument gesammelt. Daraufhin wurden mehrere Gruppen gebildet, und die Teilnehmenden konnten sich unter der Moderation eines Migration Hub Mitglieds über folgende drei Fragen austauschen:

  1. Upfuck: Was frustriert?
  2. Well done: Worauf bin ich stolz? Was wurde bisher erreicht?
  3. Wünsch dir was: Was wünsche/erwarte ich für die Zukunft?

Die Ergebnisse waren wertvoll, die Teilnehmenden konnten von ihren eigenen Erfahrungen berichten und sich mit anderen austauschen. Ein nächstes Treffen ist auf jeden Fall schon geplant! #KeinSchlussstrich